Senioren in der Großstadt
In den großen deutschen Metropolen kann das Altwerden richtig schön sein, doch für viele Senioren ist der Großstadtalltag kein Zuckerschlecken. Die hübschen, suburbanen Pflegeheime Berlins sind in manchen Fällen auch ein letzter Fluchtpunkt, um in der Hektik der Großstadt nicht unterzugehen. Die Einsamkeit der anonymen Mietshäuser macht es den alten Menschen nicht gerade einfacher, sich in unserer schnelllebigen Leistungsgesellschaft zurechtzufinden.
Die Einsamkeit ist das größte Problem
Viele Senioren isolieren sich im Alter zunehmend, weil die sich rapide wandelnde Gesellschaft ihnen gar keine andere Wahl lässt. Wenn es keine Familienangehörigen mehr gibt, die sich regelmäßig mit den alten Menschen beschäftigen, grenzen sie sich mehr und mehr von der Außenwelt ab. In einem Pflegeheim ist es natürlich um einiges leichter, Anschluss an Gleichaltrige und Gleichgesinnte zu finden. Freizeitangebote und gemeinsame Unternehmungen durchbrechen die Monotonie der Einsamkeit. Dabei kann man Altenheime natürlich nicht pauschalisieren. Es gibt Einrichtungen, die stets auf Spenden und Fördermittel angewiesen sind, und es gibt es Altenheime, die eher zur Luxusklasse gehören und auch demensprechend teuer sind. Allein über die Pflegeheime Berlin als seniorenfreundlich einzustufen, wäre allerdings ein wenig voreilig. Zwar hat die Hauptstadt für die Senioren eine Menge zu bieten, doch die aktuelle Kriminalitätsrate macht ihnen gleichzeitig auch Angst. Und die Statistiken zeigen, dass ältere Mitbürger immer häufiger in den Fokus von Kriminellen geraten. Im Jahr 2010 registrierte die Berliner Polizei mehr als 250 gewalttätige Übergriffe auf Senioren und gerade allein lebende Pensionäre fallen häufig Trickbetrügern zum Opfer. Die Maschen der Abzocker sind so unverfroren wie simpel. Am beliebtesten, weil relativ leicht auszuführen, ist sicherlich der recht weit verbreitete Enkeltrick. Dabei geben sich die Betrüger am Telefon als Enkel oder Handwerker aus, gewinnen in einem kurzen Gespräch das Vertrauen der alten Menschen und rauben sie dann später bei einem Besuch in der Wohnung aus. Mit so viel Boshaftigkeit rechnen ältere Mitbürger meistens nicht.
Die Sonnenseite der Großstadt
Natürlich bieten Großstädte ihren älteren Einwohnern auch viel Gutes! Das Angebot in Bezug auf betreute Wohnplätze und die Auswahl an Altenheimen ist hier wesentlich größer. Heimbewohnern werden zudem sehr viele Ausflugsziele in ihrer unmittelbaren Umgebung angeboten. In vielen Fällen haben es die Angehörigen auch leichter, zu Besuch ins Altenheim zu kommen, da die Verkehrsanbindungen in Städten wie Berlin und Hamburg ausnehmend gut sind. Oft werden Seniorenresidenzen ja auch in der Nähe von Kirchen errichtet, um auf diese Weise die seelische und geistliche Betreuung der Bewohner sicherzustellen. Da Kirchen und Pflegeheime Hamburg praktisch überfüllen, ist auch hier eine ausreichende Versorgung gewährleistet.
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